Kursdetailansicht - Grundlagen Finanz- und Rechnungswesen für Einkaufsleiterinnen und Einkaufsleiter

Sie erlernen das System der doppelten Buchhaltung als Vorbereitung für den Unterricht. Nach diesem Kurs sind Sie in der Lage, die Buchhaltung einer kleinen Firma oder eines Vereins zu führen (oder zu kontrollieren).

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Module

1. Buchführung - Problemstellung, Bilanz und Erfolgsrechnung

Anhand von Beispielen aus der Praxis erfassen Sie die Problemstellungen der Buchführung. Sie sammeln erste Erfahrungen mit Bilanz und Erfolgsrechnung und entwickeln ein Verständnis für den Gewinn.

Kapitel

1. Einführungsbeispiel: Ein Unternehmen gründen und den Kunden Leistungen verkaufen
2. Die Bilanz: Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiven) und Kapital (Passiven)
3. Die Bilanz: Aktiven (Gliederung und Begriffe)
4. Die Bilanz: Passiven (Gliederung und Begriffe)
5. Die Erfolgsrechnung: Berechnung des Gewinnes
6. Die Erfolgsrechnung (Gliederung und Begriffe)
7. Buchhaltung - warum?

2. Die doppelte Buchhaltung

In der Praxis erstellt man nicht nach jedem finanziellen Ereignis eine neue Bilanz und Erfolgsrechnung. Die einzelnen Positionen von Bilanz und Erfolgsrechnung werden als Konten geführt, ähnlich wie sie es von einem Bankkonto her kennen. Finanzielle Ereignisse nennt man Geschäftsfälle: Geschäftsfälle werden mit "Buchungssätzen" erfasst und in den Konten eingetragen. Am Ende einer Rechnungsperiode berechnet man die Salden ("Wie viel hat es in der Kasse?", "Wie hoch ist unser diesjähriger Ertrag"?) dieser Konten und erstellt damit die Abschlussrechnungen.

Kapitel

1. Vier Kontenarten / Konten führen
2. Geschäftsfälle: Sechs Typen
3. Der Kontenplan
4. Geschäftsfälle mit "Buchungssätzen" verbuchen
5. Der doppelte Erfolgsausweis
6. Verbuchung von Gewinn oder Verlust

3. Kalkulation im Handelsbetrieb

In diesem Modul lernen Sie, wie man Einkaufspreise und Verkaufspreise berechnet.

Kapitel

1. Kalkulation im Warenhandel: Worum geht es?
2. Waren einkaufen: Was kostet uns die Ware im Einkauf?
3. Waren verkaufen (1): Wieviel müssen wir am Verkauf verdienen?
4. Waren verkaufen (2): Zu welchem Preis schreiben wir die Ware an?

4. Warenbuchhaltung

Sie verbuchen Warenein- und -verkäufe und die Bestandesänderung am Jahresende.

Kapitel

1. Wareneinkäufe und Warenverkäufe verbuchen
2. Warenvorratsänderungen verbuchen: Der Warenvorrat als "ruhendes Konto"

5. Anlagevermögen: Kauf, Verkauf, Abschreibungen

Der Wert von Anlagevermögen nimmt üblicherweise im Verlaufe der Nutzung ab: Abnützung und technischer Fortschritt sind die häufigsten Gründe dafür. Dieser Wertverlust muss in der Buchhaltung erfolgswirksam als "Abschreibungen" erfasst werden. Die Abschreibungen erfolgen in der Regel "geplant", der Wertverlust muss folglich geschätzt werden.

Kapitel

1. Grundlagen, Zweck
2. Verfahren: Übersicht
3. Verfahren: Lineare Abschreibung
4. Verfahren: Degressive Abschreibung
5. Methoden: Direkte Methode
6. Methoden: Indirekte Methode
7. Kauf von Anlagevermögen: Erstbewertung OR 960a I
8. Verkauf von Anlagevermögen

6. Forderungen, Verluste aus Forderungen, Wertberichtigungen auf FLL

Je grösser eine Unternehmung, desto schwieriger wird es, die Übersicht über den Zahlungsverkehr zu behalten. Welche Kunden haben die Rechnung bereits bezahlt, welche nicht? In diesem Modul lernen Sie zwei Methoden kennen, welche diese Probleme lösen. Es handelt sich um die Einzelkonten-Buchhaltung für grössere und die Offenposten-Buchhaltung für kleinere Unternehmen. Vor allem aber beschäftigen uns wir dem Ausfall von Forderungen und der korrekten Wertermittlung der Forderungen Ende Jahr.

Kapitel

1. Einzel- und Sammelkonten / Offenpostenbuchhaltung
2. Forderungsmanagement ("Debitorenmanagement")
3. Definitive Verluste aus Forderungen ("Debitorenverluste")
4. Jahresabschluss: Mutmassliche Verluste aus Forderungen (Delkredere)

7. Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen

Es ist weltweit üblich, Aufwände und Erträge zu dem Zeitpunkt zu verbuchen, in welchem die Leistung bezogen oder erbracht wird, und nicht im Zeitpunkt der Zahlung. Nun ist es im Alltag häufig, dass die Zahlung in einer anderen Periode erfolgt als die Verbuchung des Aufwands oder Ertrags. In diesem Fall brauchen wir die Rechnungsabgrenzungen (früher transitorische Buchungen genannt).

Kapitel

1. Einführungsbeispiel: Worum geht es?
2. Buchungstechnik
3. Leistungsguthaben
4. Leistungsschuld
5. Geldguthaben
6. Geldschuld

8. Rückstellungen

Rückstellungen gehören zum Fremdkapital und sind "vermutete Schulden": Sie müssen zu Lasten der Erfolgsrechnung gebildet werden, wenn Ereignisse, die bereits passiert sind, vermutlich künftige Zahlungen zur Folge haben.

Kapitel

1. Was sind Rückstellungen? Bildung, Verwendung und Auflösung von Rückstellungen.
2. Bildung, Auflösung und Verwendung von Rückstellungen

9. Analyse von Jahresabschlüssen

Analyse von Jahresabschlüssen

Kapitel

1. Warum und wie werden Unternehmen analysiert?
2. Was sind Kennzahlen? Wozu dienen Kennzahlen?
3. Bilanzanalyse: Eine Übersicht
4. Bilanzanalyse: Ist das Unternehmen zahlungsfähig? (Liquidität)
5. Bilanzanalyse: Wie ist das Unternehmen finanziert? (Kapitalstruktur)
6. Bilanzanalyse: Wie ist das Vermögen zusammengesetzt? (Struktur der Aktiven)
7. Bilanzanalyse: Ist das Anlagevermögen fristenkongruent finanziert? (Anlagedeckung)
8. Erfolgsanalyse (Umsatzrentabilität)
9. Kapitalrenditen
10. "Leverage-Effekt": Der Zusammenhang zwischen GK-Rendite, FK-Zinssatz und EK-Rendite
11. Leverage-Effekt: Fragen, Hintergründe, Anwendungen
12. Aktivitätskennzahlen und Cash Cycle (nicht Teil des BM-Lehrplans)