Kursdetailansicht - Grundlagen Finanz- und Rechnungswesen für Einkaufsleiterinnen und Einkaufsleiter

Sie erlernen das System der doppelten Buchhaltung als Vorbereitung für den Unterricht. Nach diesem Kurs sind Sie in der Lage, die Buchhaltung einer kleinen Firma oder eines Vereins zu führen (oder zu kontrollieren).

CHF 215.00
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Module

1. Eine Einführung ins Rechnungswesen.

Anhand von einfachen, praxisnahen Beispielen erfassen Sie die Problemstellungen der Buchführung. Sie sammeln erste Erfahrungen mit Bilanz und Erfolgsrechnung und entwickeln ein Verständnis für den Gewinn.

  • Sie entwickeln anhand der Einführungsbeispiele ein Verständnis für Vermögen, Schulden und Gewinn.
  • In den nächsten Modulen wird die Theorie, die hinter diesen Beispielen steckt, systematisch erarbeitet und mit vielen Aufgaben geübt. 

Hinweis für Coaches und Lernende: Dieser Kurs kann auch ohne dieses Einführungsmodul erfolgreich absolviert werden.

Kapitel

1. Einführungsbeispiel: Ein Unternehmen gründen und den Kunden Leistungen verkaufen
2. Buchhaltung - warum?

2. Bilanz und Erfolgsrechnung

Sie lernen das Wesen und die Struktur von Bilanz und Erfolgsrechnung kennen.

  • Sie unterscheiden die Begriffe Vermögen (Aktiven), Schulden (Fremdkapital), Reinvermögen (Eigenkapital), Aufwände und Erträge.
  • Sie skizzieren eine einfache Bilanz und eine einfache Erfolgsrechnung.

 

Kapitel

1. Die Bilanz: Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiven) und Kapital (Passiven)
2. Die Erfolgsrechnung: Berechnung des Gewinnes

3. Konten und Kontenplan (#6394)

In der Praxis erstellt man nicht nach jedem finanziellen Ereignis eine neue Bilanz und Erfolgsrechnung. Die einzelnen Positionen von Bilanz und Erfolgsrechnung werden als Konten geführt, ähnlich wie sie es von einem Bankkonto her kennen.

  • Sie kennen die vier Kontenarten (Aktivkonto, Passivkonto, Aufwandkonto, Ertragskonto).
  • Sie kennen und verstehen die Buchungsregeln der vier Kontenarten.

Kapitel

1. Vier Kontenarten / Konten führen
2. Der Kontenplan

4. Geschäftsfälle verbuchen

Finanzielle Ereignisse nennt man Geschäftsfälle: Geschäftsfälle werden mit "Buchungssätzen" erfasst und in den Konten eingetragen. Am Ende einer Rechnungsperiode berechnet man die Salden ("Wie viel hat es in der Kasse?", "Wie hoch ist unser diesjähriger Ertrag"?) dieser Konten und erstellt damit die Abschlussrechnungen, also Bilanz und Erfolgsrechnung.

  • Sie können die sechs Typen von Geschäftsfällen unterscheiden.
  • Sie können Geschäftsfälle mit Buchungssätzen verbuchen.
  • Sie können einen Abschluss mit Bilanz und Erfolgsrechnung erstellen.

Kapitel

1. Geschäftsfälle: Sechs Typen
2. Geschäftsfälle mit "Buchungssätzen" verbuchen
3. Beleg, Kontierung, Journal, Hauptbuch

5. Rechnungen verbuchen (FLL, VLL), Buchungstraining

Leistungen und Zahlungen fallen zeitlich häufig auseinander. Offene Rechnungen müssen daher in den Konten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (FLL) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (VLL) verbucht werden.

  • Sie können Kunden- und Lieferantenrechnungen verbuchen.
  • Sie können Rabatte und Skonti verbuchen.
  • Sie können die Zahlung von Kunden- und Lieferantenrechnungen verbuchen.

Kapitel

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (FLL)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (VLL)
3. Rabatt und Skonto berücksichtigen

6. Doppelter Erfolgsnachweis

Durch erfolgswirksame Geschäftsfälle gerät die Bilanz aus dem Gleichgewicht. Der Erfolg (= Gewinn oder Verlust) ist somit in Bilanz und Erfolgsrechnung doppelt sichtbar.

  • Sie verstehen, warum der Erfolg in beiden Rechnungen gezeigt wird.
  • Sie verstehen das Prinzip der Verbuchung des Erfolgs.
  • Sie verstehen die Unterscheidung zwischen positivem und negativem Erfolg (Gewinn und Verlust).

Kapitel

1. Der doppelte Erfolgsnachweis
2. Verbuchung des Erfolgs

7. Kalkulation im Handelsbetrieb

In diesem Modul lernen Sie, wie man Einkaufspreise und Verkaufspreise berechnet.

  • Sie berechnen Einstandspreise im Handelsbetrieb
  • Sie können vom Einstandspreis auf verschiedene Arten zum Nettoerlös rechnen und umgekehrt
  • Sie berechnen - ausgehend vom Nettoerlös - Katalogpreise im Handelsbetrieb
  • Sie berechnen - ausgehend vom Katalogpreis - den Nettoerlös im Handelsbetrieb

 

Kapitel

1. Kalkulation im Warenhandel: Worum geht es?
2. Einkaufskalkulation: Was kostet uns die Ware im Einkauf? ("Einstandspreis")
3. Interne Kalkulation: Vom Einstandspreis zum Nettoerlös mit Zuschlagssätzen
4. Verkaufskalkulation: Zu welchem Preis schreiben wir die Ware an? ("Katalogpreis")
5. Vertiefung: Wie kommt man in der Praxis auf die Zuschlagssätze?

8. Einkäufe, Verkäufe und Vorräte im Warenhandelsbetrieb

Sie verbuchen Warenein- und -verkäufe und die Bestandesänderung am Jahresende.

  • Sie verbuchen Warenein- und -verkäufe.
  • Sie berücksichtigen Bestandesänderungen mit dem Warenvorrat als "ruhendem" Konto.

 

Kapitel

1. Wareneinkäufe und Warenverkäufe verbuchen
2. Warenvorratsänderungen verbuchen: Der Warenvorrat als "ruhendes Konto"

9. Forderungen, Verluste aus Forderungen, Wertberichtigungen auf FLL

Sie haben bereits gelernt, wie Rechnungen verbucht werden. Wie gehen wir buchhalterisch vor, wenn Kunden Rechnungen nicht bezahlen? Zu welchem Wert bilanzieren wir Forderungen? Diese Fragen werden in diesem Modul beantwortet.

  • (Sie sind in der Lage, die Forderungen eines Unternehmens zu verbuchen: Vgl. Modul "Rechnungen verbuchen")
  • Sie kennen den Unterschied zwischen definitiven und mutmasslichen Verlusten aus Forderungen.
  • Sie können definitive Verluste aus Forderungen verbuchen.
  • Sie können die Wertberichtigung der Forderungen Ende Jahr vornehmen (mutmassliche Verluste aus Forderungen).

Kapitel

1. Forderungsmanagement
2. Definitive Verluste aus Forderungen
3. Jahresabschluss: Mutmassliche Verluste aus Forderungen (WB FLL)

10. Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen

Es ist weltweit üblich, Aufwände und Erträge zu dem Zeitpunkt zu verbuchen, in welchem die Leistung bezogen oder erbracht wird, und nicht im Zeitpunkt der Zahlung. Nun ist es im Alltag häufig, dass die Zahlung in einer anderen Periode erfolgt als die Verbuchung des Aufwands oder Ertrags. In diesem Fall brauchen wir die Rechnungsabgrenzungen (früher transitorische Buchungen genannt).

  • Sie erkennen, ob es bei einem Geschäftsfall eine Abgrenzungsbuchung braucht oder nicht.
  • Sie bilden die Abgrenzung mit dem richtigen Buchungssatz.
  • Sie können den Betrag der Abgrenzungsbuchung berechnen.
  • Sie können die Abgrenzungskonten abschliessen, wiedereröffnen und wieder auflösen.

Kapitel

1. Einführungsbeispiel: Worum geht es?
2. Buchungstechnik
3. ARA: Leistungsguthaben
4. PRA: Leistungsschuld
5. ARA: Geldguthaben
6. PRA: Geldschuld

11. Rückstellungen

Rückstellungen gehören zum Fremdkapital und sind "vermutete Schulden": Sie müssen zu Lasten der Erfolgsrechnung gebildet werden, wenn Ereignisse, die bereits passiert sind, vermutlich künftige Zahlungen zur Folge haben.

  • Sie verstehen das Wesen von Rückstellungen.
  • Sie verbuchen die Bildung, Verwendung und Auflösung von Rückstellungen.

 

Kapitel

1. Worum geht es?
2. Bildung, Auflösung und Verwendung von Rückstellungen

12. Analyse von Jahresabschlüssen

Die Analyse von Bilanz und Erfolgsrechnung ist für viele Unternehmen ein wichtiges Führungs- und Kontrollinstrument.

  • Sie berechnen und verstehen die wichtigsten Bilanzkennzahlen und können die Ergebnisse in den Grundzügen beurteilen.
  • Sie berechnen und verstehen die Kapitalrenditen und erklären damit den Leverage-Effekt.
  • Sie berechnen und verstehen die wichtigsten Erfolgskennzahlen und können grundsätzliche Schlüsse zur Ertrags- und Kostensituation ziehen.

Kapitel

1. Warum und wie werden Unternehmen analysiert?
2. Was sind Kennzahlen? Wozu dienen Kennzahlen?
3. Bilanzanalyse: Eine Übersicht
4. Bilanzanalyse: Ist das Unternehmen zahlungsfähig? (Liquidität)
5. Bilanzanalyse: Wie ist das Unternehmen finanziert? (Kapitalstruktur)
6. Bilanzanalyse: Wie ist das Vermögen zusammengesetzt? (Struktur der Aktiven)
7. Bilanzanalyse: Ist das Anlagevermögen fristenkongruent finanziert? (Anlagedeckung)
8. Erfolgsanalyse (Umsatzrentabilität)
9. Kapitalrenditen
10. "Leverage-Effekt": Der Zusammenhang zwischen GK-Rendite, FK-Zinssatz und EK-Rendite
11. Leverage-Effekt: Fragen, Hintergründe, Anwendungen
12. Aktivitätskennzahlen und Cash Cycle